Die Vernetzung ist ein Verstärkungsverfahren, das insbesondere bei dünnen und großformatigen Fassadenkeramiken angewendet wird, um deren Widerstandsfähigkeit zu erhöhen. Das auf die Rückseite der Keramikplatte aufgebrachte Glasfasergewebe (Fiber Glass), das mit speziell entwickelten Polyurethan- oder Epoxidharzklebstoffen mit hoher Alkalibeständigkeit und Temperaturfestigkeit verklebt wird, verleiht der Platte zusätzliche Flexibilität und minimiert das Risiko von Brüchen. Dieses Verfahren gewährleistet eine sichere Handhabung während des gesamten Produktionsprozesses sowie bei Transport, Zuschnitt und Montage.
Das Vernetzungsverfahren wird insbesondere bei ultra-dünnen Keramikplatten mit einer Stärke von 3–5 mm bevorzugt. In Gebäuden mit hohen Windlasten oder in offenen Fassadensystemen sorgt es durch die Stabilisierung der auf der Rückseite der Platte entstehenden Zugkräfte für eine langlebige und zuverlässige Anwendung.
Das Vernetzungsverfahren erhöht die Zug- und Bruchfestigkeit von Fassadenkeramiken. Dadurch wird eine langlebige und sichere Fassadenstruktur gewährleistet.
Mit Glasfasergewebe verstärkte Fassadenkeramiken bieten maximale Beständigkeit gegenüber Witterungseinflüssen, Temperaturschwankungen und Windlasten. Sie verformen sich nicht und entwickeln im Laufe der Zeit keine Oberflächenrisse.
Bei dünnwandigen Keramikplatten erhöht die Vernetzung die mechanische Festigkeit, ohne das Materialgewicht zu erhöhen. Dadurch werden sowohl ästhetische als auch strukturelle Effizienz gewährleistet.
Mit Glasfasergewebe verstärkte Keramikplatten bewahren die Oberflächenkontinuität und bieten zugleich gestalterische Freiheit in der Architektur. Funktionale Beständigkeit verbindet sich hierbei mit ästhetischer Eleganz.
Dank der Glasfasergewebe-Verstärkung sind die Keramikplatten in allen Prozessschritten – von der Produktion bis zur Montage – zuverlässig vor möglichen Beschädigungen geschützt.
Sie ist vollständig kompatibel mit Klebe-, Clip-, Kassetten- und allen anderen mechanischen Fassadensystemen und lässt sich problemlos in verschiedene Montageverfahren integrieren.
